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AfS Mecklenburg-Vorpommern

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir heißen Sie herzlich willkommen auf den Internet-Seiten des AfS Mecklenburg-Vorpommern, ein kleiner Landesbereich, der es aber in sich hat!

Bitte beachten Sie unsere Fortbildungsangebote, die von der Hochschule für Musik und Theater Rostock ausgehen und auch dort stattfinden. Informationen über Fortbildungsangebote an unseren Kooperationsschulen können darüber hinaus gerne angefordert werden.

 

Die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden AfS, vds, und GMP ist in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der personellen Besetzung der Vorstände weit vorangeschritten, da es sich um verhältnismäßig kleine Organisationseinheiten handelt. Im Mai 2010 wurde eine gemeinsame Dachorganisation „Musikpädagogik Mecklenburg-Vorpommern“ ins Leben gerufen (www.musikpaedagogik-mv.de), um Anliegen und Aktionen besser koordinieren zu können. Der Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss von Vertretern mehrerer Verbände und Bildungs­einrichtungen, die gemeinsam zwei zentrale Ziele verfolgen: die bildungspolitische Interessen­vertretung von Musikpädagogen in Studium, Referendariat und Berufspraxis sowie die Veranstaltung regionaler Fortbildungen. Ausdruck dieser Kooperation sind die gemeinsam veranstalteten Landesschulmusiktage Mecklenburg-Vorpommern, die tradionell Anfang Februar an der Hochschule für Musik und Theater Rostock stattfinden, in diesem Jahr am 06./07.02.2012. Die Fortbildungswoche wird auch in Zukunft zu den Angeboten der HMT gehören, die für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Studierende gleichermaßen zugänglich sind. Das Motto im Februar 2012 lautet: „Stimme, Taste, IPad – Musikunterricht, quo vadis?“   Die Fortbildungstage sollen einen Anlass bieten, uns - als Lehrkraft - in unseren musikpädagogischen Routinen zu hinterfragen und Vermittlungswege für die Zukunft zu diskutieren.

Die Vertreter des AfS-Landesverbandes,
i. A. Prof. Dr. Magnus Gaul

 

Fortbildungen

 

Kursangebot

Titel: Landesschulmusiktage 2012

Termin: 06. und 07.02.2012

Ort: Hochschule für Musik und Theater Rostock

Mo, 10.30-12.00 Uhr

 

Matthias Schwabe 

Musik spielend erfinden – Improvisationsprozesse als musikalische Bildungserfahrung

Raum O 103, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 20

 

Musikalische Improvisation ist sowohl eine Form des Musizierens als auch des Musiklernens. Sie bietet die Möglichkeit:

  • vorbedingungslos zu musizieren
  • im Rahmen sinnvoller Spielregeln selbst kreativ zu sein
  • Musik und Instrumente selbst zu erforschen
  • die Fähigkeit und Motivation zum intensiven Lauschen zu entwickeln
  • aus eigenen Erfahrungen Musik „von innen“ kennen und verstehen zu lernen
  • eigene musikalische Potentiale zu entdecken
  • aufeinander hören und reagieren zu lernen
  • eigene sinnvolle Entscheidungen treffen zu lernen

Im Workshop werden geeignete Improvisations-Spielregeln praktisch erprobt und gemeinsam reflektiert. Dafür steht eine große Auswahl an verschiedenen Klangerzeugern zur Verfügung. Dieses Angebot richtet sich an Lehrer/innen allgemeinbildender und sonderpädagogisch ausgerichteter Schulen sowie an Erzieher/innen.

Matthias Schwabe: Musiker und Musikpädagoge mit Schwerpunkt Kreativität und Improvisation. Lehrbeauftragter der Universität der Künste Berlin und des Sozialpädagogischen Instituts Berlin. Gründer und Leiter des Veranstaltungszentrums und Fortbildungsinstituts für improvisierte Musik und kreative Musikpädagogik exploratorium berlin.

 

Ingo Günther

Tanz als Medium des Musikunterrichts (Musikgeschichte/Musikpraxis) – Workshop I: Renaissance/Frühbarock

Foyer, Workshop für Sekundarstufen

 

1. Pavane – Gaillarde

2. Allemande/Tripla

3. English Countrydances (Hornpipe, Jig)

 

Aus der Vielzahl der Tänze der (Spät-)Renaissance beschäftigen wir und als erstes mit der Pavane (nach Arbeau, 1588), dem zeremoniellen Prozessionstanz des 16. Jahrhunderts. In der Regel folgt auf die Pavane eine Gaillarde, ein solistischer, kunstvoller und körperlich anspruchsvoller Werbetanz (Paartanz). Dazu werden uns einige Übungen zu den Grundschritten einen Eindruck vermitteln. Die (frühbarocke) Allemande, ein Schreittanz, kann als Urmutter der deutschen Wanderlieder gelten; in der Tat gibt es unter den Volksliedern im 4/4-Takt zahlreiche Allemanden. In der proportio tripla wird in der Regel dieselbe Melodie in einen lebhafteren Dreiertakt verändert (Nachtanz). In den English Countrydances, die von 1651 bis ca. 1728 regelmäßig neu aufgelegt werden (ca. 600 Tänze), finden sich die Grundformen europäischer Tänze (Gasse/Longways, Square, Rundtanz). Wir werden zwei Tänze vom Tanztyp Hornpipe (Gasse) und Jig (Round) kennen lernen.

 

Bettina Ohligschläger

More please –Poptanz 2.0: Choreografien aus HipHop und Latinpop

Bewegungsstudio, Workshop für Klassenstufen 5-10

 

In diesem Kurs werden aktuelle Tanz- und Bewegungsformen aus dem Poptanzvideo 2.0 vorgestellt. In den beiden Choreografien ist neben vorgegebenen Bewegungsmustern (Bausteinen) auch Platz für die Eigengestaltung. Es gibt Warm-Ups zur Vorbereitung der Tänze sowie Anregungen für die eigene kreative Arbeit. Außerdem werden Reduktionsmöglichkeiten erläutert. Bitte bequeme Kleidung und Sport- oder Freizeitschuhe mitbringen.

 

Matthias Krebs

Touch-Music – Musizieren mit Apps

Kammermusiksaal, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 15

 

Auf Smartphones wie iPod, iPhone, Galaxy S2 & Co lassen sich Musikprogramme installieren, die es ermöglichen, mit der einfachen und direkten Berührungssteuerung interessante Klänge und Musikproduktionen zu gestalten. Nicht nur für Musiker/innen aus dem Elektronikbereich eröffnen sich hier ganz neue Möglichkeiten. So genannte App-Instrumente lassen den Spieler auf intuitive Art und Weise musizieren. Dabei stehen der Spaß, neuartige Instrumente und musikalische Strukturen zu erkunden, sowie der Prozess kommunikativer Interaktion im Vordergrund.

Im Workshop können verschiedene praxiserprobte Möglichkeiten zum Musikmachen mit den kleinen mobilen Geräten erkundet werden. Dafür werden die Geräte an ein Mischpult angeschlossen und einfache Stücke im Ensemble gespielt. Auch für das Klassenmusizieren ist es eine spannende Alternative. Es soll aber auch die Bedeutung dieser Musiktechnologien für das zukünftige Musizieren hinterfragt werden.

 

Weitere Hinweise:

  • Gern können auch eigene Smartphone-Geräte mitgebracht werden. Für iPhone/iPod/iPad wird die App „ThumbJam“ empfohlen.
  • Sie können mich unter matthias@digiensemble.de kontaktieren und Fragen zur Workshopvorbereitung stellen. Unter www.handymusik.wordpress.com finden Sie eine Reihe von Anregungen und Informationen zum Thema „Musik mit Smartphones“.

 

Friedrich Neumann

Stomp in the classroom

Raum O 101, Workshop für alle Schulstufen 

 

Bälle, Besen, Stühle, Bücher oder Schlüssel sind Dinge, die es fast überall gibt. Dass man damit raffinierte Musik und eindrucksvolle Performances gestalten kann, ist spätestens seit dem Erfolg der Gruppe „Stomp“ bekannt. Ausgehend von dieser Idee werden wir Szenen „stompen" und Performances entwickeln. Darüber hinaus werden Warm-Ups und Methoden des Rhythmuslernens gezeigt.Friedrich Neumann ist Fachautor für Musikpädagogik, Herausgeber der Musik-Lehrwerke DUETT und MUSIK LIVE (Klett-Verlag), Herausgeber der Zeitschrift "Musik in der Grundschule“ sowie ständiger Mitarbeiter bei "Musik und Bildung".

 

 

Mo, 13.00-14.30 Uhr

 

 

Matthias Schwabe 

Musik spielend erfinden – Improvisationsprozesse als musikalische Bildungserfahrung

Raum O 103, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 20

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Bettina Ohligschläger

More please – Poptanz 2.0: Choreografien aus HipHop und Latinpop

Bewegungsstudio, Workshop für Klassenstufen 5-10

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Matthias Krebs

Touch-Music – Musizieren mit Apps

Kammermusiksaal, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 15

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Friedrich Neumann

Stomp in the classroom

Raum O 101, Workshop für alle Schulstufen

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Ingo Günther

Tanz als Medium des Musikunterrichts (Musikgeschichte/Musikpraxis) – Workshop II: Barock

Foyer, Workshop für Sekundarstufen

 

1. Menuett (Contredance)

2. Bourée

3. Forlana

 

Von allen historischen Tanzarten erweist sich die barocke als die anspruchsvollste und künstlerisch

am höchsten entwickelte. Da jedoch Musik und Bewegung nirgends so intensiv aufeinander

bezogen sind (Rhythmik, Tempo, Phrasierung, Form, Charakter u.a.), ist es oft schon lohnend und

aufschlussreich, aus der Kenntnis der Grundschritte Rückschlüsse auf den Charakter und die

mögliche Interpretation zu ziehen. Wir werden ein einfaches Menuett, eine typische Folge von

Bourée-Pas zur vielfältigen Anwendung und eine Forlana mit der Musik von Marin Marais kennen

lernen. Die Forlana, ein lebhafter Tanz im 6/8-Takt, kam an den französischen Hof durch André Campra, der sie aus seiner italienischen Heimat (eig. Friulana = aus Friaul) mitbrachte.

 

 

Mo, 15.00-16.30 Uhr

 

 

Martin J. Junker

Sounds & Rhythmus aus der Schultasche – perkussives Klassenmusizieren mit Schulutensilien

Raum O 101, Workshop für Klassenstufen 5-13, Teilnehmer/innen: max. 25

 

Das perkussive Musizieren mit Gebrauchsgegenständen, d. h. die zweckentfremdete Verwendung von Alltagsobjekten als Schlaginstrumente, ist nicht nur Teil unserer Musikkultur, sondern bietet auch für die Musikpädagogik interessante Betätigungsfelder — vor allem im Bereich des Klassenmusizierens. Der Kurs möchte beispielhaft Möglichkeiten des Musizierens mit Schlagobjekten aufzeigen, von denen Schüler/innen alltäglich umgeben sind. Hierzu zählen in erster Linie schulische Dinge wie das Schulmobiliar (Tische, Stühle) und Arbeitsmaterialien aus der Schultasche (Stifte, Lineale, Bücher, Hefte). Es werden Hör- und Rhythmusübungen sowie Vortragsstücke unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vorgestellt und in der Kursgruppe praktisch erprobt. Das „Genre“ reicht von groovigen Objekt-Rhythmicals bis hin zu Stücken experimentellen Charakters.

 

Philipp Wöller

Human Beatbox: Groove-Training for everybody

Bewegungsstudio, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 20

 

Dieser Kurs bietet einen einfachen und schnellen Zugang zur Kunst der „Mouthpercussion“ oder des „Beatboxens“. Es werden Übungen durchgeführt, die ebenso in Schulstunden mit Schüler/innen angewendet werden können. Besonderes Augenmerk wird dabei darauf gelegt, den Teilnehmer/innen eine Vielzahl an Sounds an die Hand zu geben und ihr Rhythmusgefühl zu trainieren. Das Beatboxen ist eine der einfachsten und effektvollsten Möglichkeiten, in Schulen Klassenmusizieren mit allen Schüler/innenn umzusetzen und es kann für Interessierte beliebig kompliziert erweitert werden.

 

Sebastian Wirth

„Schläft ein Lied in allen Dingen“ – Songwriting im Unterricht

Raum O 103, Workshop für Klassenstufen 5-13, Teilnehmer/innen: max. 20

 

Durch das Lied in den Dingen die Welt anheben – so könnte man formulieren, was in diesem Angebot passieren soll. Mit der Wünschelrute begeben wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten, das Liedermachen und Songwriting im Musikunterricht zu platzieren. Hier wird der Einsatz unterschiedlicher Materialien genauso erprobt, wie der Umgang mit einfachen Spieltechniken auf Instrumenten der populären Musik. Wobei dem musikalischen Ausgestalten eigener Impulse der Vorrang gegenüber dem Nachspielen gewährt wird. Durch Bausteine aus Text und Musik entsteht im Verlauf des Workshops ein Song, der von allen getragen wird, die sich anheben lassen. Aber nicht nur dem Handeln soll Raum gegeben werden. Die Methode stellt sich der Reflexion und möchte diskutiert werden.

 

Micaëla Grohé

Short Cuts: Übungen zum Aufwärmen und Abkühlen

Kammermusiksaal, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 30

 

Die Schüler/innen haben vor der Musikstunde eine Mathearbeit geschrieben oder sie kommen vom 1000-Meter-Lauf oder es hat Streit gegeben oder sie haben noch fünf Minuten Zeit bis zum Ende der Stunde … Im Unterricht braucht man immer wieder kurze und effektive Übungen, die wieder für Ruhe sorgen oder „lahmen“ Klassen Energie zuführen. Der Workshop bietet kurze Kanons, Sprechstücke, Spiele für Einführungsphasen in bestimmte Unterrichtsinhalte, Entspannungsübungen, Aufwärm-Übungen. Die meisten davon sind ohne spezielles Material, also nur mit Körper und Stimme, und in wenigen Minuten realisierbar.

Micaela Grohé unterrichtet seit 25 Jahren Musik und Deutsch (Gesamtschule, Gymnasium) in Berlin, ist Eltern-Trainerin, Referentin in der Lehrer-Fortbildung, Vorstandstätigkeit im AfS, Autorin, Improvisationsschauspielerin und Mitherausgeberin des AfS-Magazins.

 

Dr. Christoph Stange

Vom Klang der Häuser

Raum SZ 06, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 20

 

Strukturelle, atmosphärische und sinntragende Entsprechungen zwischen Musik und Architektur aufzudecken und herzustellen, kann ein lohnendes Anliegen von Musikunterricht sein. Dabei setzen Schüler/innen selbst gewählte Musik sowie Häuser bzw. Räume (mit Hilfe von Bildern oder Videos) so miteinander in Beziehung, dass neue Aspekte zu Tage treten. Aus der eigenwilligen Kombination von Musik und Bildern (oder Videos) sowie erläuterndem Text kann beispielsweise ein alternativer Stadtführer entstehen. Gemeinsam werden im Workshop Ideen entwickelt, wie sich dieses Projekt im Rahmen der Möglichkeiten der Teilnehmer/innen realisieren lässt.

 

 

Mo, 17.00-18.30 Uhr

 

 

Martin J. Junker

Sounds & Rhythmus aus der Schultasche – perkussives Klassenmusizieren mit Schulutensilien

Raum O 101, Workshop für Klassenstufen 5-13, Teilnehmer/innen: max. 25

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Philipp Wöller

Human Beatbox: Groove-Training for everybody

Bewegungsstudio, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 20

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Sebastian Wirth

„Schläft ein Lied in allen Dingen“ – Songwriting im Unterricht

Raum O 103, Workshop für Klassenstufen 5-13, Teilnehmer/innen: max. 20

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Micaëla Grohé

Humorvoll und selbstbewusst unterrichten

Kammermusiksaal, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 30


In diesem Kurs geht es um Gründe für Störungen und darum, wie Lehrer/innen sie langfristig überwinden können. Bestimmte Formen des Lehrerverhaltens werden auf ihre Wirkung hin untersucht und Alternativen erläutert. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin soll die Möglichkeit bekommen, neue Verhaltensweisen im Rollenspiel auszuprobieren. Dabei haben alle Teilnehmer/innen die Gelegenheit, Unterricht aus der Schülerperspektive zu erleben. Anknüpfungspunkt sind typische Situationen im Musikunterricht, in denen Konflikte entstehen können: einsingen, Musik hören, tanzen, Klassenmusizieren, Tests etc.

 

Sebastian Helzel

Chor-Impulse

Raum SZ 06, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 20

 

Ziel des Workshops ist es, Anregungen für die Arbeit zum Singen in Unterricht und Schulchor anzubieten. Folgende Themen stehen dabei vor allem im Vordergrund: Wie führe ich meinen Chor ans Blatt-Singen heran? Vorgestellt wird eine Methode der relativen Solmisation, bei der unter Zuhilfenahme von Zahlen Intervallverhältnisse im Notenbild leichter erschlossen und sängerisch umgesetzt werden können. Außerdem wird die gemeinsame Gestaltung eines 'interaktiven' Chormedleys erprobt. Auf Grundlage eines feststehenden harmonischen Patterns erklingt dabei die eine oder andere bekannte Pop-Melodie im Licht unterschiedlicher Stilistiken.

 

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Dienstag, 7. Februar 2012

 

 

Di, 8.30-9.00 Uhr

 

 

Olaf Pyras

30 Minuten Morgenmusik

Foyer der Hochschule, gemeinsames Warm-up für alle Schulstufen

 

Wie wird aus einer gemeinsamen Aufwärmübung ein kleines Musikstück? Wir haben 30 Minuten Zeit.

 

 

Di, 9.30-11.00 Uhr

 

 

Olaf Pyras

Vom Wasserklang …? Wassermusik hören, komponieren, spielen

Raum O 101, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 30

 

Wie klingt Wasser? Ausgehend von dieser Frage geht es um das Musikerfinden. Wir erarbeiten Kompositionen mittels Wasser, kombiniert mit Alltagsmaterial über und unter Wasser. Das Hören und das Experimentieren stehen im Zentrum dieses schulpraktischen Workshops.

Olaf Pyras arbeitet als Schlagwerker und Komponist in Kassel und lehrt dort am Institut für Musik der Universität Kassel wie auch an der Hochschule für Musik Detmold. Gemeinsam mit Christine Weghoff und Prof. Dr. Frauke Heß entwickelte er das Klassenkompositionsprojekt Neue Töne für Junge Ohren.

 

Anita Bergt

Einfach tanzen – aber wie?

Bewegungsstudio, Workshop für Grundschule und Sekundarstufe I, Teilnehmer/innen: max. 25

 

Das Bewegen zur Musik ist ein elementares Bedürfnis von Kindern und sollte daher viel Raum einnehmen. Um überhaupt tanzen zu können, muss die Musik in ihren Rhythmen, Tempi, Melodien, Phrasen und ihrem Gehalt wahrgenommen werden. Dazu müssen die Kinder anhand kleiner Vorübungen hingeführt und Grundsteine gelegt werden. Das wird Ziel des Workshops sein. Über Bewegungslieder, einfache Paartänze, kleine Choreografien und Improvisationen wird das Repertoire an Bewegungsmöglichkeiten zur Musik ausprobiert. Bitte an bewegungsfreudige Kleidung denken!

 

Dr. Ulrike Möller

Interaktive Arbeitsblätter erstellen

Multimediastudio Raum SZ 17, Workshop für alle Schularten, Teilnehmer/innen: max. 10

Kursdauer bis 13 Uhr!

 

Arbeitsblätter sind ein bewährtes Unterrichtsmaterial. Viele Verlage geben hier hervorragende Sammlungen heraus – und Sie kaufen diese. Doch nicht alle interessieren Sie, nicht alle passen zu Ihren Klassen – manche schon, aber nicht in dieser Form. Sie machen sich also selbst an die Arbeit und entwerfen diese. Es gibt mittlerweile gute Arbeitserleichterungen für Sie, am PC Arbeitsblätter jeder Sorte selbst herzustellen – als Quiz, als Lückentext, als Tabellen, Multiple Choice, Zuordnungen …. Sie können diese ausdrucken, aber auch interaktiv für Ihre Schüler/innen online oder auf dem Schulserver zur Verfügung stellen. Besonderer Clou für Musiklehrer/innen: Sie können Hördateien, Noten und Bilder einbauen, so dass Ihre Schüler/innen in je eigenem Tempo oder auch  von zu Hause aus arbeiten können.

Kursinhalt:

1. Einführung in die Software, Klären und Üben der Arbeitsschritte, Erstellen eigener Arbeitsblätter,

2. didaktisch-methodische Möglichkeiten für die Anwendung in der Schule, Mehrfachnutzung und Distribution,

3. Erstellen einer eigenen Stundenreihe mit interaktiven Arbeitsblättern, die sofort nutzbar sind.

 

Juliane Sayk

Sang- und klanglos?  – Musik als Feld emotionaler Entwicklung und Beziehungsgestaltung bei Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Raum O 103, Workshop für Sonderpädagogik, Teilnehmer/innen: max. 15

 

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass das Lernen – wie alles menschliche Erleben – persönlicher Beziehungen bedarf. „Zwischenmenschliche Beziehungserfahrungen und das, was sie sowohl an Emotionen als auch an Lernerfahrungen mit sich bringen, werden in Nervenzell-Netzwerken des Gehirns gespeichert. […] Aus dem, was wir über die biologische Bedeutung sozialer Beziehungen wissen, ergibt sich eine neue Dimension der Verantwortung“ (Bauer, 2004). Bereits in den ersten Lebensmonaten kommuniziert ein Kind mit seiner Mutter. Gefühlsbotschaften vermitteln sich dem Säugling vor allem über die melodische Modulation der Stimme, über Veränderungen der Klangfarbe und Dynamik sowie ausdrucksvolle Bewegungen. Der daraus resultierende faszinierende Affektaustausch ist nicht nur überlebenswichtig für das weitere Gedeihen des Kindes, sondern weist auch auf eine bei allen Menschen angelegte musikalische Kompetenz hin. Neue wissenschaftliche Untersuchungen finden diese Kompetenz in den Erfahrungen der Fötalzeit begründet. Musik als abstrakteste, aber gefühlsintensivste Kunstgattung vermag in Erlebnisbereiche vorzudringen, die der Sprache nur schwer zugänglich sind. „Weil die Formen des menschlichen Fühlens den musikalischen Formen viel kongruenter sind als denen der Sprache, kann Musik die Natur der Gefühle in einer Weise detailliert und wahrhaftig offenbaren, der die Sprache nicht nahekommt“ (Langer, 1978).  Schuluntersuchungen bestätigen eine erhöhte sozial-emotionale Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen, und das nicht nur in von Armut betroffenen Familien. Zunehmende Mobilität, das Zerreißen familiärer Bindungen, voll gepackte Terminkalender oder ein Sich-Selbst-Überlassen der Kinder, die Technisierung der Kinderzimmer (Fernseher, Computer usw.) und materielle Überfütterung als Ersatz für seelische Zuwendung treiben eine emotionale Verkümmerung voran. Eine Zunahme von Angststörungen, Depressionen, Aufmerksamkeitsstörungen und Aggressionen ist die Folge. Welche Bedeutung kommt in diesem Kontext dem Medium Musik innerhalb des Musikunterrichts in der Schule zu? Können spezifische Angebote die emotionalen Kompetenzen der Schüler/innen stärken?

 

Stefanie Schliebe

Hans Gàl  Konservativer Bewahrer und eigenwilliger Wegbereiter der Moderne

Kammermusiksaal, Präsentation, Sekundarstufen

 

Die Lebensstationen des einstmals hoch angesehenen Musikwissenschaftlers, Komponisten, Hochschuldirektors und Professors führen von seinem Heimatland Österreich nach Deutschland, wo er große Erfolge als Komponist und beliebter Direktor feiern konnte, bis unmittelbar nach der Machtergreifung der Nazis seine Karriere jäh beendet wurde. Nach Flucht und Exil in Großbritannien baute sich Gal eine neue berufliche und familiäre Existenz in Schottland auf. Hoch betagt starb er 1987. Heute sind seine Werke, Schriften und Lebensstationen kaum bekannt. Das Zentrum VM spürt seinem Lebensweg und seinen Kompositionen nach und gestaltet Wege der Vermittlung für den Schulunterricht im Rahmen eines zweisemestrigen Seminars. Erste Arbeitsergebnisse sollen während der Schulmusikertage erstmals  präsentiert werden.

 

 

Di, 11.30-13.00 Uhr

 

 

Olaf Pyras

Vom Wasserklang …? Wassermusik hören, komponieren, spielen

Raum O 101, Workshop für alle Schulstufen, Teilnehmer/innen: max. 30

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Anita Bergt

Einfach tanzen – aber wie?

Bewegungsstudio, Workshop für Grundschule und Sekundarstufe I, Teilnehmer/innen: max. 25

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

Juliane Sayk

Sang- und klanglos? Musik als Feld emotionaler Entwicklung und Beziehungsgestaltung bei Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Raum O 103, Workshop für Sonderpädagogik, Teilnehmer/innen: max. 15

 

(Wiederholung: Kursinhalte wie zuvor)

 

 

Di, 14.00-15.30 Uhr

 

 

Philip Peter 

Blues-Werkstatt: Bluesformen, Begleitung, Improvisation

Raum O 101, Workshop für alle Schularten, Teilnehmer/innen: max. 10

 

Der Workshop richtet sich primär an Lehrer/innen, die Blues unterrichten und stilgerecht begleiten möchten, aber wenig Vorkenntnisse im Bereich populärer Musik mitbringen. Theoretische Grundlagen werden noch einmal gefestigt, anschließend sollen exemplarisch Begleitmuster am Klavier und vokal umgesetzt werden. Dabei sollen auch Möglichkeiten einfacher Improvisation über einen Blues kennengelernt werden. Ein Ausblick zeigt erweiterte Bluesformen (z.B. Jazz-Blues, Blues in der Popmusik). Ausführliches schriftliches Material sowie eine Liste mit Beispiel-Stücken und Literaturtipps begleiten den Kurs, so dass eine individuelle Weiterarbeit mit den Inhalten im Anschluss möglich ist.

Der Workshop wird folgende Inhalte vermitteln:

• die 12-taktige „Ideal-Blues-Form“ und Möglichkeiten der Erarbeitung mit Schüler/innen,

• einfache Begleitung eines Blues am Klavier (Boogie, Jazz),

• Möglichkeiten des vokalen und instrumentalen Arrangements für kleine Klassenensembles,

• Blues-Texte,

• Improvisation über einen Blues,

• erweiterte Bluesformen und Beispielstücke.

Philip Peter, geboren 1976, zunächst Studium der Sonderpädagogik in Heidelberg, anschließend Schulmusik (UdK Berlin) und Germanistik (FU Berlin). Parallel Studium der Instrumentalpädagogik Klavier (Prof. Linde Großmann). 2007-2010 Aufbaustudium Musiktheorie (Prof. Dr. Hartmut Fladt) in Berlin. Lehraufträge für Musiktheorie, Klavierimprovisation und Schulpraktisches Klavierspiel an der UdK Berlin. Seit 2007 künstlerische Lehrkraft und Leiter des Studienbereichs Schulpraktisches Klavierspiel/ Improvisation an der HMT Rostock.

 

Prof. Dr. Franz Niermann

Intermezzo – ZwischenSpiel im alltäglichen Unterricht

Bewegungsstudio, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 30

 

Mit „Intermezzo“ werden hier Spiele und Übungen zusammengefasst, die als „Einsprengsel“ den schulischen Unterricht bereichern können: Body/Voice Percussion, Sprechkanons, gestaltete Songs, Aktivierungs- und Bewegungsspiele usw. Intermezzi gliedern den Unterrichtsverlauf im Schulalltag; sie dienen als „Vorhänge“ zwischen Unterrichtsphasen, können die Atmosphäre beruhigen oder, im Gegenteil, verlebendigen und aktivieren, die Konzentration auf einen neuen Arbeitsschritt im Unterricht stärken – oder einfach Freude machen. Gleichzeitig werden verschiedenartige Fertigkeiten erworben oder gefestigt, z.B. die Fertigkeiten, Rhythmen angemessen zu realisieren, das Singen und musikalisierte Sprechen mit körpersprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu verbinden, sich in Mehrstimmigkeit zurechtzufinden usw. Manche Intermezzi können als gezielte Vorbereitung auf die Arbeit mit bestimmten Musikstücken oder anderen Unterrichtsinhalten dienen. Im Workshop werden die für Intermezzi charakteristischen Arbeitsprinzipien – deutliche zentrale Leitung, nonverbales Steuern, Imitationsprinzip, kleinschrittige Aufbauarbeit usw. – verdeutlicht und dann von den Workshop-Teilnehmer/innen erprobt und trainiert.

 

Madelaine Blaudzun, Dr. Jan-Peter Koch

i-Phone®, Laptop, Harddisk-Recorder: Live-Recording im Musikunterricht

Multimediastudio Raum SZ 17, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 15

 

In diesem Workshop wird gezeigt, wie mit relativ einfachen Mitteln und begrenztem technischen Aufwand Tonaufzeichnungen innerhalb schulischen Musikunterrichts entstehen. Die Möglichkeiten, welche die Kursteilnehmer/innen ausprobieren sollen, reichen dabei von der Multi-Track-App des i-Phones®, über einen mobilen Klein-Recorder, über einen Laptop mit Audio-Free-Ware (welche die Teilnehmer/innen auf einer CD erhalten) bis hin zum aufwändigeren Verfahren des Harddisk-Recordings, mit welchem man semi-professionelle Aufnahmen von Schülerbands produzieren kann.

 

Sebastian Helzel

Chor-Impulse

Kammermusiksaal, Workshop für Sekundarstufen, Teilnehmer/innen: max. 30

 

Ziel des Workshops ist es, Anregungen für die Arbeit zum Singen in Unterricht und Schulchor anzubieten. Folgende Themen stehen dabei vor allem im Vordergrund: Wie führe ich meinen Chor ans Blatt-Singen heran? Vorgestellt wird eine Methode der relativen Solmisation, bei der unter Zuhilfenahme von Zahlen Intervallverhältnisse im Notenbild leichter erschlossen und sängerisch umgesetzt werden können. Außerdem wird die gemeinsame Gestaltung eines 'interaktiven' Chormedleys erprobt. Auf Grundlage eines feststehenden harmonischen Patterns erklingt dabei die eine oder andere bekannte Pop-Melodie im Licht unterschiedlicher Stilistiken.

 

 

 

Anmeldung:

Tel. 0381 / 5108 - 223 oder
Fax 0381 / 5108 - 201 oder
E-Mail: peter.kaesche@hmt-rostock.de

Hochschule für Musik und Theater
Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik (IfMwMp)
Beim St.-Katharinenstift 8
18055 Rostock

 

Kontakt:

Landesvorsitz, kommissarisch:
Prof. Dr. Magnus Gaul
Hochschule für Musik und Theater Rostock
Beim St.-Katharinenstift 8
18055 Rostock
Tel. 0381/5108-223 (Sekr.)
Fax 0381/5108-210
Email: magnus.gaul[at]hmt-rostock.de